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Sektion Basel der USKA

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Mittwoch, 03. Dezember 2008 um 14:37

Funkbetrieb über Satelliten

In dieser Betriebsart ist Experimentier-Geist, Geduld und Ausdauer gefragt. Grundsätzlich ist Satelliten-Betrieb ein Voll-Duplex-Betrieb. Man sendet auf der Uplink-Frequenz und hört sich selber im Downlink (durch den langen Weg der Sendung zum Satelliten und zurück entsteht eine Verzögerung, an die man sich – vor allem bei CW-Betrieb – zuerst gewöhnen muss).

Ausserdem wird das Satelliten-QSO durch den Doppler-Effekt zusätzlich kompliziert. Zu diesem Thema gibt es viele Informationen und Empfehlungen (manche wiedersprechen sich auch). Ich löse das Problem, indem mein PC mir vorrechnet, wie ich mit Doppler-Effekten umzugehen habe, Details hier

Wichtig ist immer, mit minimaler Leistung zu senden, damit man nicht den Satelliten überlastet oder dessen AGC aktiviert, worauf dessen Empfindlichkeit zurückgeht. Also nie zum Krokodil(das Tier mit den kleinen Ohren und dem grossen Maul) werden. Wenn der Satellit einen Beacon hat, dann ist das korrekte Vorgehen das, dass man sich zuerst den S-Wert des Beacon notiert und dann bei Verbindungsversuchen darauf achtet, dass das eigene Signal – so wie man sich zurückhört – nicht stärker ist, als das Beacon-Signal.

Die meisten Satelliten genören heutzutage zur Kategorie LEO (low earth orbiting). Sie umkreisen die Erde typischerweise in 90 Minuten – in Flughöhen um 1000 km. Ein Durchgang wird maximal etwa 20 Minuten dauern. Um diese Zeit gut zu nützen, sind die QSO’s oft extrem kurz: z.B.

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Natürlich kann man – wenn es kein QRM gibt – die QSO’s auch etwas ausdehnen.

Wenn dann wieder einmal ein Satellit der Phase 3 aktiv wird (es gab AO-10, AO-13 und AO-40), die eine grössere Ellipse um die Erde fliegen, dann sind stundenlange Hörzeiten möglich. Der Satellit bleibt dann scheinbar ‘am Ort’.

Natürlich gibt es im Internet eine Flut von Informationen zum Thema, die weiter gehen, als meine Zusammenfassung hier.


Welche Satelliten sind verfügbar ?

Wo steckt der Satellit ?

Software-Unterstützung

Glossar


Die finanzielle Seite

von nichts kommt gar nichts ! Trotz grossem Idealismus, mit dem die OM’s in vielen Ländern die neuen Satelliten zusammenbauen und testen, ist jedermann in permanenten Geld-Nöten.

Als regelmässiger Nutzniesser der Satelliten kann man sich an den Kosten beteiligen durch:

Ausserdem sind Spenden hochwillkommen, z.B. bei AMSAT-DL für den neuen P3E-Satelliten

 

Aktualisiert am Freitag, 02. Januar 2009 um 11:23
 
 
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